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13.07.2018 - Etwa jeder 5. Mann leidet in seinem Leben unter Beeinträchtigungen der Erektionsfähigkeit. Mit steigendem Alter nimmt das Risiko dafür zu. Doch Erektionsstörungen sind längst nicht nur ein Altersproblem. Da der Penis von einem feinen Netz aus Blutgefäßen durchzogen ist, reagiert er sehr empfindlich auf Durchblutungsstörungen, wie sie beispielsweise bei der Arteriosklerose auftreten. Studien zeigten zudem, dass bei Männern mit Herz-Kreislauf-Risiko einige Jahre vor dem Herzinfarkt oder Schlaganfall bereits Erektionsstörungen auftreten können. Der Penis ist sozusagen die “Gesundheitsantenne” des Mannes. Mit einem erektionsfördernden Medikament ist es demnach noch nicht getan. “Männer, geht zum Männerarzt und lasst Euch durchchecken, wenn Euer “Gesundheitsfühler” einmal schwächelt”, rät Prof. Dr. med. Frank Sommer, Urologe und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Mann und Gesundheit e. V. (DGMG) all seinen Geschlechtsgenossen.