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15.11.2018 - Die Ehe ist das Himmelreich des Mannes. Zumindest, wenn die Liebe harmonisch verläuft. Bei Streitereien und Unzufriedenheit zwischen den Partnern hingegen kann die Ehe auch schnell zur gesundheitlichen “Hölle” mutieren, wie eine aktuelle Studie beschreibt.

Der Grad der Unzufriedenheit in einer Ehe ist nämlich ein Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen des Mannes. Insbesondere der plötzliche Herztod tritt in weniger harmonischen Eheverhältnissen häufiger auf. Für die Studie füllten 2.262 Männer Fragebögen aus und wurden für insgesamt fast 26 Jahre nachbeobachtet. Während dieser Zeit kam es zu 239 Fällen von plötzlichem Herztod.

Im Ergebnis der Studienauswertung zeigte sich nun, dass Männer, die eine unzufriedene Ehe führten, ein fast doppelt so hohes Risiko hatten, am plötzlichen Herztod zu versterben wie glücklich verheiratete Männer. Selbst wenn die Daten um Vorerkrankungen des Herzens bereinigt wurden, blieb das Risiko weiterhin erhöht. 

Auf der anderen Seite zeigen diese Ergebnisse aber ebenso deutlich, dass Männer in einer harmonischen Ehe gesünder leben
Aus Sicht der DGMG ist es daher ratsam, dass die Partner selbst nach langjähriger Ehe das Gespräch suchen und gemeinsam an einer zufriedenstellenden Partnerschaft arbeiten. 
 
Damit beide gemeinsam glücklich und alt werden können, empfiehlt die DGMG darüber hinaus die regelmäßige Gesundheitsvorsorge. Dann kann ja fast nichts mehr schiefgehen, oder?