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02.10.2019 – Irgendwann trifft es jede Frau: die Menopause steht an. Meist zeigt sie sich mit ersten Stimmungsschwankungen und Hitzewallungen. Viele Frauen nehmen die Veränderungen in ihrem Körper zunächst jedoch gar nicht richtig wahr – sehr zum Leidwesen des Lebenspartners. Dieser muss in dieser Zeit nämlich ganz schön was einstecken und weiß oftmals nicht, wie er damit umgehen soll.

Eine Studie hat belegt, dass viele Männer die Beschwerden oftmals falsch zuordnen. Schlafprobleme, Energiemangel oder Stimmungsschwankungen werden meist mit dem voranschreitenden Alter oder Stresssituationen in Verbindung gebracht. Nur ein kleiner Teil der befragten Männer sahen in den Symptomen wirkliche Menopausebeschwerden.

Dabei gaben aber viele Männer an, dass die Beschwerden ihrer Partnerin einen negativen Einfluss auf ihren Alltag hatten. Wenn die Frau sehr schnell bei den kleinsten Dingen von 0 auf 100 reagiert, dann geht Mann meistens eher flüchten. Dabei wäre es besser, dass Gespräch zu suchen und mit der Partnerin über die bestehenden Probleme zu reden. Viele Frauen brauchen gerade in dieser Zeit die männliche Unterstützung, um mit den Veränderungen in ihrem Körper umgehen zu können. Dies bedeutet für manche Männer aber eine ungeheure Belastung, und zum Teil auch unangenehme Situationen. Für viele sind die Wechseljahre eine Art Krankheit, mit der sie nichts zu tun haben möchten. Solch eine Einstellung kann zu Konflikten in der Partnerschaft führen, es geht sogar so weit, dass einige Frauen in ihrer Situation sogar die eigentliche Beziehung auf den Prüfstand stellen. Daher ist es wichtig, den Zusammenhang zwischen Menopause, Symptomen und möglichen Therapiemöglichkeiten aufzuklären, um die Partnerin besser zu unterstützen.

Hier noch einige Tipps, was Mann tun kann, um als Paar besser durch die Wech-seljahre zu kommen.

  1. Holen Sie sich Informationen zum Thema ein. Was bedeuten die Wechseljahre für die Frau, welche Beschwerden können vorliegen.

  2. Gehen Sie auf Ihre Partnerin zu und fragen Sie sie, wie sie auf die Beschwerden reagieren sollen und sie unterstützen können.

  3. Seien Sie tolerant mit ihren Launen und Stimmungsschwankungen, denn sie haben wahrscheinlich gar nichts mit Ihnen zu tun.

  4. Ermutigen Sie Ihre Partnerin, mehr an sich zu denken. Auch, wenn dies bedeuten könnte, dass Sie mehr Aufgaben im Alltag übernehmen müssten, Ihre Partnerin wird es Ihnen danken, in dem sie zu-friedener und ausgeglichener wirkt.

  5. Ziehen Sie mit Ihrer Partnerin gemeinsam Bilanz: Welche Vorstellungen haben sie beide von der Partnerschaft, welche Wünsche und Ziele schweben Ihnen vor.

 

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