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22.10.2019 – Sie sind dauermüde, die Stimmung ist im Keller und am liebsten würden Sie die heimische Couch gar nicht mehr verlassen? Kein Grund zur Beunruhigung, im Moment geht es vielen Menschen so wie Ihnen, denn der sogenannte „Herbstblues“ ist bei uns zuhause eingezogen.

Die Tage werden kürzer und das Wetter lädt auch nicht zum Spaziergang ein – unsere Stimmung ist dadurch im Keller. Knapp ein Drittel aller Männer berichten in der dunklen Jahreszeit davon, dass Sie den Unterschied zum Sommer deutlich in ihrer Gemütsverfassung spüren. Wissenschaftler und Ärzte setzen sich mit diesem Phänomen schon seit Jahren auseinander und versuchen herauszufinden, was sich hinter dem Herbstblues verbirgt. Es handelt sich um saisonal emotionale Störungen, die in starkem Zusammenhang mit den Jahreszeiten stehen. Der Herbstblues kann zu einer Depression führen, ist aber nicht mit einer solchen gleichzusetzen. Unterschätzt werden sollte er aber in keinem Fall, da die Auswirkungen das Leben der Betroffenen und deren Umfeld beeinflussen können. Wichtig ist es daher, die Anzeichen für ein Herbstblues frühzeitig zu erkennen und möglichst schnell zu überwinden. Typische erste Anzeichen sind Lustlosigkeit, große Müdigkeit, Stimmungsschwankungen oder auch eine spürbare Gewichtszunahme. Zudem reagiert die innere Uhr eines jeden Menschen anders, bei einigen sind die Symptome stärker ausgeprägt, bei anderen ist es ein schleichender Prozess, der erst einmal nicht groß auffällt.

Ein wichtiger Faktor beim Herbstblues ist das Licht, denn unser Biorhythmus richtet sich stark danach. Die mangelnde Lichtzufuhr in den Herbst- und Wintermonaten bringt unserem Hormonhaushalt durcheinander, bei Dunkelheit wird vermehrt das Schlafhormon Senatorin ausgeschüttet. Dies macht uns daher bei einem kühlen und grauen Herbsttag zusätzlich träge. Ausreichend Schlaf und ein gleichbleibender Schlafrhythmus können da schon Wunder bewirken.

Zusätzlich gibt es einige Tipps, um gegen den Herbstblues anzukämpfen:

  1. Spaziergänge an der frischen Luft! Das Tageslicht ist wichtig für unseren Körper, außerdem wird durch die zusätzliche Bewegung mehr Glückshormone ausgesetzt.

  2. Farben wirken sich merklich auf die menschliche Stimmung aus. Daher sollte man vermehrt leuchtende Farben in den Alltag integrieren – sei es durch das rote Hemd, oder die hellblauen Sofakissen.

  3. Düfte können auch gezielt stimmungsaufhellend wirken. Lavendel beispielsweise wirkt beruhigend, Orange oder Zitrone anregend. Am besten einfach mal ausprobieren, was genau zu einem passt.

  4. Musik ist wie Medizin für den Körper: Die Lieblingsplatte auswählen und den Lautsprecher mal richtig aufdrehen.

  5. Wechselduschen für den Kreislauf wirken anregend und belebend – gerade wenn man noch schlaftrunken und müde ist.

  6. Lächeln Sie so oft es geht, denn so tun Sie Ihre Stimmung – und auch Ihrem Umfeld – etwas Gutes!

  7. Kurzurlaub gegen den Herbstblues! Einfach mal raus, ein Tapetenwechsel kann manchmal wahre Wunder bewirken.

 

Ein wichtiger Punkt ist aber in jedem Fall, dass wenn sich die Symptome vermehrt häufen und sich der Allgemeinzustand verschlechtert, Sie unbedingt immer ein Arzt aufsuchen sollten. So kann gemeinsam eine entsprechende Behandlung angestrebt werden, die den Herbstblues schnell wieder verschwinden lässt.

 

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